Seit wir von Istanbul nach Kaş gezogen sind, haben wir bemerkt, dass jede antike Stadt hier eine eigene Energie hat. Doch Letoon ist anders. Es ist nicht nur eine Ausgrabungsstätte; es ist das Herz Lykiens, ein religiöses Zentrum und der Boden, auf dem Legenden geboren wurden. Dass es auf der UNESCO-Welterbeliste steht, unterstreicht seine Bedeutung.
Das heilige Land Lykiens und die Legende der Göttin Leto Nur 25 km von Kalkan entfernt liegt dieses Heiligtum, das in der Antike die religiöse Hauptstadt des Lykischen Bundes war. Letoon ist nach der Göttin Leto benannt. Der Legende nach floh sie vor dem Zorn Heras hierher, um ihre Kinder Apollon und Artemis großzuziehen.
Was Sie in Letoon erwartet:
- Die drei großen Tempel: Drei nebeneinander gereihte Tempel prägen das Zentrum. Der westliche ist der Leto, der östliche Apollon und der mittlere Artemis gewidmet.
- Der heilige Brunnen und die Frösche: Neben den Tempeln befindet sich ein Nymphaeum. Die Legende besagt, dass Leto Bauern in Frösche verwandelte, die sie am Trinken hinderten. Noch heute quaken die Frösche in den Wasserbecken – die Legende lebt weiter!
- Die trilinguale Inschrift: Hier wurde die Stele gefunden, die in drei Sprachen (Lykisch, Griechisch, Aramäisch) verfasst war ve den Schlüssel zur Entzifferung der lykischen Sprache lieferte.
Praktische Informationen:
- Anreise: Etwa 30 Minuten von Kalkan. Da Xanthos nur 4 km entfernt ist, sollten Sie beide Städte am selben Tag besuchen.
- Eintritt: Der MuseumsPass ist gültig.
- Hinweis: Da das Gelände auf Feuchtgebieten liegt, sollten Sie im Frühjahr unbedingt Insektenschutzmittel mitnehmen.




